Am letzten Schultag vor den Ferien, zu Beginn der Karwoche waren die Schüler/innen des Progymnasiums zu einer ökumenischen Kreuzwegandacht eingeladen. Die jüngeren Schüler/innen der Klassen 5 und 6 näherten sich anhand von Symbolgegenständen wie z.B. Schweißtuch oder Lanze der Passion Jesu an. Ausgehend vom jeweiligen Gegenstand wurden die letzten Tage und Stunden im Leben Jesu veranschaulicht und in ihrer Bedeutung für uns Menschen heute erfahrbar gemacht. 

Für die älteren Schüler/innen der Klassen 7-10 bildete der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald die Grundlage der Andacht. In verschiedenen Stationen wurde jeweils ein Bildausschnitt des Altars in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt. So etwa das Mitleiden oder die Verzweiflung der Personen unterm Kreuz. Auch hier wurde der Bogen zur Lebenssituation der Jugendlichen geschlagen. Denn am Ende jeder Station setzen diese sich mit Impulsfragen auseinander, die das Gesehene bzw. Gehörte mit ihrem eigenen Leben in Verbindung brachten.
I. Ailinger